Womit beschäftigt sich die Mama / Papa liest für mich?
Mit dem Projekt „Mama / Papa liest für mich“ ermöglicht das IfaK gemeinsam mit Studierenden der Hochschule der Medien Stuttgart inhaftierten Eltern, ihren Kindern durch ihre Stimme nah zu sein.
Bisher wurde das Projekt als „Papa liest für mich“ mit der JVA Heimsheim umgesetzt. Nun wird es erstmals auch um „Mama liest für mich“ mit der JVA Schwäbisch Gmünd erweitert.
Inhaftierte Väter und Mütter lesen Kinderbücher oder persönliche Geschichten für ihre Kinder ein, welche als Hördateien an die Familien weitergegeben. So können Trost, Vertrautheit und eine Verbindung erhalten bleiben.
Beiträge
25. August 2026
In Deutschland sind Schätzungen zufolge etwa 100.000 Kinder und Jugendliche von der Inhaftierung eines Elternteils betroffen. Schätzungen deshalb, weil diese Kinder nirgends systematisch erfasst werden. Bei Haftantritt wird nicht durchgängig festgehalten, ob eine inhaftierte Person minderjährige Kinder hat.
12. Juni 2026
Im Rahmen unseres Projekts „Mama liest für mich“ waren wir erstmals in der JVA Schwäbisch Gmünd zu Besuch, um dort inhaftierte Mütter beim Vorlesen für ihre Kinder aufzunehmen. Nachdem das Projekt bereits als „Papa liest für mich“ mit Vätern umgesetzt wurde, konnten nun zum ersten Mal auch Mütter ihren Kindern durch ihre Stimme nah sein.
13. Mai 2026
Im Rahmen unseres Projekts „Papa liest für mich“ waren wir am Montag zu Besuch in der JVA Heimsheim. Gemeinsam mit insgesamt zehn Vätern konnten wir dort einen besonderen und emotionalen Projekttag gestalten. Die inhaftierten Väter hatten bereits im Vorfeld Kinderbücher ausgewählt, die sie während unseres Besuchs für ihre Kinder vorgelesen haben. Die Vorlesungen wurden als Audioaufnahmen festgehalten und werden den Kindern im Anschluss zur Verfügung gestellt, sodass sie die Stimmen ihrer Väter jederzeit hören können. Besonders schön und emotional war, dass ein Vater sogar eine selbst geschriebene Geschichte mitgebracht und vorgelesen hat.








