Womit beschäftigt sich die Trendforschung?

Die Projektgruppe Trendforschung erarbeitet wichtige Erkenntnisse zu den aktuellen Trends im Bereich Kindermedien, Medienverhalten und Mediennutzung von drei- bis dreizehnjährigen Kindern.

Dafür wird eine Übersicht von Studien-Ergebnisse erstellt, indem diese umfangreich analysiert und miteinander verglichen werden. Auch die Befragung von Expert*innen ist eine Kernaufgabe. Dadurch wird die Erfahrung und die Einschätzung der Fachwelt mit einbezogen. Des Weiteren werden über Social Media und Websites neue Trends gesichtet und anschließend über diese berichtet.

Das Angebot richtet sich an Eltern und Bildungseinrichtungen.

Beiträge

1. Mai 2026

Sexismus in deutschen Jugendmedien – eine Analyse der „Die drei ???“-Hörbuchreihe

Sexismus gegen Frauen und Mädchen ist allgegengewärtig, betrifft uns in allen Lebensbereichen und -realitäten, in jedem Alter. Schon als Kind werden wir mit Sexismus konfrontiert, sei es durch persönliche Erfahrungen im eigenen Umfeld, im Kindergarten und in der Schule, oder durch den Konsum von Medien. Ob und wie populäre Kinder- und Jugendmedien sexistische Denkweisen reproduzieren oder stützen muss deswegen immer wieder analysiert und hinterfragt werden.
26. Februar 2026

Social-Media-Mindestalter: Deutschland diskutiert

Die Diskussion um ein Mindestalter für Social Media ist in Deutschland in vollem Gange. Laut einer Umfrage befürworten 64 % der Deutschen ein Mindestalter von 13 Jahren, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen. Während die SPD ein gestuftes Modell mit speziellen Jugendversionen der Plattformen vorschlägt, das algorithmische Feeds und suchtverstärkende Funktionen einschränkt, warnen Expert:innen davor, die Chancen sozialer Medien durch starre Verbote unberücksichtigt zu lassen. In diesem Artikel erläutern wir, wo die Debatte in Deutschland aktuell steht und welche Schritte die EU plant.
26. Januar 2026

Partizipation in Kinder- und Jugendmedien

Partizipation ermöglicht es Kindern und Jugendlichen, ihre Meinung zu äußern, gehört zu werden und aktiv an gesellschaftlichen Prozessen teilzuhaben. Kinder- und Jugendmedien können dabei wichtige Räume schaffen, in denen junge Menschen nicht nur angesprochen, sondern sichtbar, ernst genommen und in ihrer Vielfalt repräsentiert werden. Anhand der Magazine Kinderstark und Teensstark zeigt sich, wie Partizipation stärkt und junge Stimmen in den Mittelpunkt rückt.